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Behandlungsraum in der Pneumologie

Chronische Bronchitis

Bronchitis und die Lungenkrankheit COPD

Eine chronische Krankheit wie COPD (Chronisch obstructive Lungenerkrankung) ist in den meisten Fällen mit einer lebenslangen Therapie verbunden. Das Miteinander zwischen Arzt und Patient spielt dabei eine besonders wichtige Rolle. Unsere Fachärzte Dr. med. Werner Ott und Rüdiger Tillmanns sind Experten auf dem Gebiet der Pneumologie (Lungen- und Bronchialheilkunde). Sie haben jahrelange Erfahrung in den Fachabteilungen verschiedener Klinken gesammelt und legen bei ihrer heutigen Arbeit im Umfeld der Privatpraxis WELLE18 viel Wert auf ein vertrauensvolles Arzt-Patienten-Verhältnis.

Von der akuten zur chronischen Bronchitis

Starkes Husten, eitriger Auswurf und ein schmerzender Brustkorb ... solche Symptome sind in vielen Fällen Anzeichen für eine Entzündung in den unteren Atemwegen, den Bronchien. Eine akute Bronchitis entwickelt sich meist aus einer harmlosen Erkältung heraus und geht mit typischen Erkältungsanzeichen wie Schnupfen, Müdigkeit, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen einher. In der Regel klingen diese Symptome nach ein bis zwei Wochen wieder ab, der Husten kann einige Wochen andauern.

Wenn die Entzündung über mehrere Monate anhält oder immer wiederkehrt, spricht man von einer chronischen Bronchitis. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO liegt eine chronische Bronchitis dann vor, wenn eine Bronchitis mit Husten und Auswurf in zwei aufeinanderfolgenden Jahren mindestens drei Monate lang auftritt. Die Beschwerden sollten unbedingt therapeutisch behandelt werden, da sie die Vorstufe zu einer ernsthaften Erkrankung, der chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD), darstellen können.

Behandlung einer chronischen Bronchitis

Je nach Schwere und Stadium der Erkrankung bieten sich verschiedene Therapieformen an. Das Spektrum reicht von speziellen Atemübungen, die das Abhusten erleichtern, über Physiotherapie bis hin zu medikamentösen Behandlungen. Zudem passt der Patient seinen Alltag an die Krankheit an. Wichtig ist vor allem, mit dem Rauchen aufzuhören, um die Entzündung in der Lunge besser stoppen zu können. Gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, viel Wasser trinken, Spaziergänge an der Luft und Sport helfen zudem, weiteren Infektionen der Atemwege vorzubeugen und den Abtransport des Schleims zu fördern. Auch geeignete Impfungen sind als Vorbeugung förderlich. Eine evtl. begleitende Allergie sollte erkannt und behandelt werden.

Ziel der Behandlung einer chronischen Bronchitis ist stets, die Beschwerden zu lindern und die Entstehung einer chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD) zu verhindern.

Chronisch obstruktive Bronchitis - Lungenkrankheit COPD

Die Abkürzung COPD steht für "Chronic Obstructive Pulmonary Disease", auf deutsch: "chronisch obstruktive Lungenerkrankung". Unter dem Begriff werden alle chronischen Atemwegserkrankungen zusammengefasst, die zu einer Verengung der Atemweg und einem Lungenemphysem führen, d.h. zu einem besonders hohen Luftgehalt der Lunge (Überblähung), einhergehend mit einer Zerstörung des Lungengewebes.

Die Entwicklung von einer chronischen Bronchitis zur Lungenkrankheit COPD ist ein schleichender Prozess, der von den Betroffenen oft nicht sofort erkannt wird. Kommen zu den typischen Anzeichen der Bronchitis Kurzatmigkeit, auch bei Belastung und Atemnot als weitere Symptome hinzu, dann sind dies deutliche Zeichen für die vorangeschrittene Beschädigung der Atemwege. Der Gang zum Lungenspezialisten sollte nun umgehend erfolgen, damit eine effektive Therapie eingeleitet werden kann.

COPD-Therapie in der WELLE18

Unser Ziel bei der COPD Behandlung ist, die Beschwerden des Patienten zu lindern und seine körperliche Belastbarkeit wieder herzustellen. Viele COPD Patienten vermeiden jede Anstrengung, um die damit einhergehende Atemnot zu verhindern. Durch eine gezielte Therapie lässt sich die Belastbarkeit verbessern und die Lebensqualität deutlich erhöhen.

Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg jeder COPD-Therapie ist, dass der Patient möglichst mit dem Rauchen aufhört. Nur so können Medikamente und weitere therapeutische Maßnahmen wie Physiotherapie und Sport besser wirken. Im fortgeschrittenen Stadium der COPD kann eine Sauerstofftherapie sinnvoll sein.

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